Aperitif

AperitivEin Aperitif wird vor dem Essen serviert und hilft, nicht nur den Appetit zu locken, sondern bietet auch eine Gelegenheit, dass sich die Gäste ungezwungen miteinander bekannt machen können, dass alles ein bisschen aufgelockert wird. Wichtig ist dabei, dass man ihn in Ruhe trinkt.


Ein Aperitif sollte deshalb einen leichten Geschmack mit einem geringen Alkoholgehalt haben, der trotzdem eine anregende Wirkung entfaltet; der Aperitif soll den Magen öffnen. In Frankreich oder Italien ist der Aperitif wesentlich bekannter und weiter verbreitet als in Deutschland. Oft werden kleine Häppchen von Crissinis oder der „kleine Gruß aus der Küche", sogenannte amuse gueule, dazu gereicht.

Der Aperitif kann aus vier verschiedenen Grundzutaten hergestellt werden, aus Bittergetränken, Weingetränken, Cocktails oder aus mit Wasser verdünnten, hochprozentigen Getränken. Serviert wird der Aperitif gewöhnlich in Südweingläsern oder kleinen Bechergläsern, meist ohne Trinkhalm und Eiswürfel.

Im Idealfall wird der Aperitif auf das Essen abgestimmt, er sollte wie das Vorspiel zu einem guten Essen sein. Im Sommer bevorzugt man eher erfrischende, sprudelnde Getränke mit Früchten, wie zum Beispiel ein Glas Sekt mit Erdbeeren und etwas Minze oder eine leichte Bowle. Im Winter gibt es eher einen dezenten Portwein oder einen Pastis. Vor einem guten Essen mit erlesenen Weinen, reicht man als Aperitif eher einen trockenen Sherry oder Champagner, ein feuriger Tequila eignet sich vor einem deftigen Essen.

Mit einem Prosecco, einem Bellini Cocktail oder einem neutralen Sherry kann man auf jeden Fall nichts falsch machen. Auch Campari, Wermuth, Martini Cocktails, Kir oder Manhattan sind klassische Aperitifs. Dabei gibt es eine Vielzahl von regionalen Trends, in Südfrankreich ist ein Pastis klassischerweise der Aperitif, in Burgund ist es der Kir.

Top Partner

TOP3-Restaurants

powered by Hamburgportal.de