Michelin Sterne

KochprofiDer Guide Michelin ist ein spezieller Reiseführer, der jedes Jahr neu erscheint. Im roten Michelin werden Hotels und Restaurants aufgeführt. Das erste Mal ist er im Jahr 1900 erschienen mit einer Auflage von 35.000 Stück und zwar ausschließlich in Frankreich.


1904 folgte der erste Band für das Ausland, für Belgien und bereits 1910 folgte das erste deutschsprachige Werk für Deutschland und die Schweiz. Ab 1926 gewann der Guide Michelin in der Gastronomie an Bedeutung, denn in diesem Jahr wurden erstmals Sterne für eine gute Küche vergeben. In der Folgezeit wurden die Bewertungen verfeinert und 1931 gab es zum ersten Mal zwei oder drei Sterne für eine herausragende Küche. Einen Stern gab es für eine sehr gute Küche, die besondere Beachtung verdient; zwei Sterne gab es für eine hervorragende Küche, für die ein Umweg lohnt; und drei Sterne gab es für eine der besten Küchen, die eine Reise wert ist.

Die ersten Sterneköche waren Eugénie Brazier, Marie Bourgeois und Josef Barattero. Rekordhalter in Sachen Michelin Sterne ist das Restaurant L'Auberge du Pont de Collonges von Paul Bocuse. Seit 1965 hat das Ressort jedes Jahr drei Michelin Sterne erhalten, bis heute. Im Jahr 2010 war Tokio die Stadt mit den meisten ausgezeichneten Restaurants, insgesamt wurden 191 Sterne vergeben, davon 8-Mal drei Sterne.

Seit 1964 gibt es eine deutsche Ausgabe und seit 1994 eine schweizerische. Mittlerweile ist der Guide Michelin nicht mehr auf Europa beschränkt, es gibt auch Restaurantführer für ausgewählte Städte in Amerika oder Asien, wie zum Beispiel New York City, San Francisco, Tokio, Hongkong oder Macao.

Nach eigenen Angaben sind für den Guide Michelin für zwölf europäische Restaurantführer insgesamt 85 Tester unterwegs. Die Bewertungskriterien sind immer gleich: gleich bleibende Qualität der Zutaten, Frische, fachgerechte Zubereitung, harmonische Verbindungen und Innovation oder Einzigartigkeit der Gerichte.

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